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Freitag, 14. Oktober 2011

IKEA-Wunsch-Shopping

Ist ja eigentlich schon ganz schön, wenn Frau jetzt ohne "männliche Einschränkungen" ihre neue Wohnung gestalten kann *grins*.
Deswegen habe ich gerade schon ein wenig online Wunsch-Shopping betrieben, das heißt, schon mal alles rausgesucht, aber gekauft wird dann im Laden (wahrscheinlich inklusive vieler vieler anderer Sachen...).

Auf jeden Fall werden diese Kleinigkeiten in den Einkaufswagen wandern:







Jaaaaaaa, rosa und kitschig *freu*
Aber solange sich das nur auf Deko beläuft, lässt sich ja auch schnell variieren, wenns denn doch mal so rosa und zuckerwattetuffig wird.
Ich freue mich auf jeden Fall darauf!

Sonntag, 22. August 2010

Meine Schuhaufbewahrungen

Die liebe Miss Munster hat nach Schuhaufbewahrungen gefragt und sucht nach Anregungen für ihre Fußbekleidung... Ich habe zwar kein besonders spektakuläres System für meine Schuhaufbewahrung, aber ich habe trotzdem mal Fotos geschossen.

Ich habe einen Schuhschrank mit zwei Klappen:



Der schaut auf dem Bild irgendwie total durcheinandergewühlt aus *grinst*

Dann haben wir unter der Garderobe noch ein kleines Regal stehen, auf dem wir eher die Schuhe aufbewahren, die wir jeden Tag tragen. Da hat auch der Männe welche von sich stehen:




Und zu guter Letzt haben wir einen normalen Flurschrank zu einem Schuhschrank umfunktioniert, sonst hätten nirgendwo meine Stiefel reingepasst.
Ist für den Winter nur etwas doof, da ich den Schneematsch erst trocknen lassen muss, bevor ich die Schuhe in den Schrank stellen kann. Sonst quillt das Holz auf :-/



So, das waren meine Schuhschränke. Wie schon gesagt, nichts besonderes dabei, sondern eher praktisch. Vor allem der Schrank mit den Klappen.
Bei ihm ist nur der Nachteil, dass man keine Stiefel mit hohem Schaft in ihn stellen kann. Ankleboots oder Stiefeletten passen jedoch gut rein. Die einzelnen kleinen Böden sind beliebig verstellbar, sodass man theoretisch hinter jeder Klappe drei Reihen Schuhe verstauen könnte (wenn diese sehr flach sind).

Montag, 31. August 2009

Das IKEA-Disaster

Samstag sind wir morgens schon ganz früh aufgestanden, da ja geplant war, die IKEA-Bestellung aufzugeben und dann die komplette Wohnung zu streichen.
Doch zunächst bestand ich darauf, neue Toilettensitze zu kaufen *grins*

In Krefeld haben wir nun auch einen Teil der anderen Hausbewohner kennengelernt.
So erfuhren wir unter anderem auch, dass vor uns wohl zwei Jungs eine WG in unserer Wohnung hatten und die Wohnung nicht sonderlich pfleglich behandelt haben (wie mir heute der Makler erzählt hat, wurde den beiden fristlos gekündigt). Da wird sich bei uns ja niemand Sorgen machen müssen^^

Auf dem Weg zu IKEA in Düsseldorf habe ich in einem Weberblättchen von POCO eine Sonderaktion entdeckt, die wahrlich verheißungsvoll war: Lieferung und Montage einer Küche für zusammen 150 Euro. Also beschlossen wir, nach IKEA bei POCO vorbeizuschauen und uns eine Küche planen zu lassen, da das Angebot nur bis zum 2.9. gültig ist. Tja, aber weit gefehlt...

Bei IKEA war die Hölle los. Logisch, neuer Katalog ist draußen, das Wetter war auch eher mittelmäßig und dazu war Wochenende. Aber was muss, das muss und so haben wir uns durch das Gewühl gekämpft und uns an den Serviceständen die Bestellungslisten vervollständigen lassen (wir lassen uns die Möbel liefern, aber auch schon von IKEA-Mitarbeitern aus den Regalen suchen, sodass wir uns nur um die Listen kümmern müssen). Ein Mittagessen mit Köttbullar und Schnitzel ließen wir uns natürlich auch nicht entgehen.

Nachdem wir uns Bilderrahmen und Klappstühle auf den Wagen geladen hatten, ging es auch zur Kasse, die logischerweise ähnlich voll wie das Einrichtungshaus waren.
Kurz darauf durfte ich allerdings meine Bankkarte zücken und mich um knapp 4000 Euro erleichtern lassen... wenn das denn funktioniert hätte >.<
Die Kassiererin beruhigte mich jedoch und meinte, dass manche Konten eine Sperre bis 2000 Euro hätten und sie einfach den Betrag splitten könnte. Die erste Rate von 1800 Euro konnte dann auch anstandslos abgebucht werden, die zweite dann allerdings nicht mehr.
Daraufhin musste erst eine andere IKEA-Mitarbeiterin angerufen werden, die den Betrag von 1800 Euro stornieren konnte. Sie meinte dann, ich solle schnell nach oben zum IKEA-Family-Stand und dort eine Bezahlkarte beantragen, mit der ich dann bezahlen könne und die auch keine Sperre wie meine Bankkarte hat.
Wir haben also unseren Wagen unten abgestellt und sind nach oben gedackelt, haben dort eine Karte beantragt und mussten dann nochmal warten, bis die Karte freigeschaltet wird.

Danach haben wir uns wieder unten in die Schlange gestellt (mittlerweile war es schon nach 16 Uhr), um dann das gleiche Spielchen wieder von vorne zu beginnen: der Betrag muss gesplittet werden, weil ich mit der vorübergehenden Bezahlkarte nur 2.500 Euro bezahlen kann.
Nach einigem Hin und Her konnte die Kassierein es irgendwie einrichten, dass die 2.500 Euro als Barzahlung laufen und der Rest sollte über meine normale Bankkarte abgebucht werden.
Aber auch das funktionierte wieder nicht so, wie es sollte. Wahrscheinlich wurde durch die 1.800 Euro Bezahlung vom ersten Versuch die Karte für weitere Bezahlungen gesperrt.
Also musste wieder die Mitarbeiterin zur Stornierung angerufen werden und nebenbei hofften wir, dass uns die anderen Leute in der Schlange nicht an die Gurgel springen, weil sie so lange warten mussten.
Als nach einer gefühlten Ewigkeit die Stornier-Mitarbeiterin bei uns aufschlug, konnte sie mir aber nichts anderes sagen, als dass wir wohl noch ein anderes Mal wiederkommen müssen und dann das Geld bar dabei haben sollen, weil es so ja anscheinend nicht funktioniert.
Ich bin dann ohne ein weiteres Wort abgedampft, sonst wäre ich sicherlich geplatzt.
Der arme Chris durfte dann unsere Einkäufe bezahlen und meine beschissene Laune ertragen.

Die Sache mit POCO hatte sich zu diesem Zeitpunkt dann auch gegessen, weil wir erst um 17.30 Uhr im Auto saßen und eine halbe Stunde nicht ausreicht, um von Düsseldorf nach Krefeld zu fahren und dann auch noch eine Küche planen zu lassen.
Also sind wir direkt zur Wohnung gefahren und haben immerhin noch geschafft, die Wand im Wohnzimmer zu streichen, bevor es dunkel wurde.

Demnach haben wir 4,5 Stunden bei IKEA für nichts und wieder nichts verbracht und an dem Tag im Endeffekt gar nichts geschafft.
Mittlerweile sehe ich das alles wieder etwas lockerer, aber Samstag war ich kurz vor einem Amoklauf.

Heute fährt Chris nach der Arbeit zu IKEA (mit 4000 Euro in bar in der Tasche) und regelt alles und hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich bekommen wir dann irgendwann im Laufe der Woche die Möbel geliefert und alles wird gut ;)

Das Wohnungsdisaster

Freitag haben wir ja nun endlich die Schlüssel für unsere neue Wohnung bekommen, bzw. ich habe sie bekommen, da Chris arbeiten musste und später erst nachkommen wollte.

Nunja, alles fing ja schon damit an, dass der Makler die Schlüssel vergessen hat und nochmal zurück ins Büro musste, um sie zu holen.
"Kein Problem," dachte ich mir, so konnte ich wenigstens bei dem schönen Wetter die Gegend ein wenig erkunden.
Als ich dann endlich in die Wohnung konnte, mussten erstmal die Fenster geöffnet werden, da sich die warme Luft extrem gestaut hatte.
Im Schlafzimmer dann das nächste Problem: der Heizkörper war an einer Seite von der Wand gestürzt und hat mit der Ecke richtig schön in das neugelegte Laminat gedrückt.
Nach dem Motto: "Problem erkannt, Problem gebannt", kam dann kurz danach ein angestellter Handwerker des Maklers, um das Dingen wieder an die Wand zu bringen. Dieser meinte aber, dass die Heizung noch an der Wand hing, als er und die anderen Handwerker das letzte mal in der Wohnung waren, um das Laminat zu verlegen. Es muss also jemand in der Wohnung gewesen sein und sich auf den Heizkörper gesetzt/gestellt haben, sonst würde er nicht so einfach von der Wand brechen.
Gottseidank ging mit ein wenig Biegen und Brechen alles in Ordnung. Der Makler riet mir jedoch, ein neues Schloss in die Wohnungstür einzubauen, da er der Meinung war, dass durchaus einer der Vormieter noch einen Schlüssel haben könnte und in die Wohnung eingedrungen sein könnte.
Die restliche Wohnungsübernahme verlief zum Glück einigermaßen reibungslos, bis auf die Tatsache, dass wir uns nun auf eine unrenovierte Übergabe einigen mussten, da die Löcher in der Wand nicht gefüllt wurden *kein Kommentar* >.<

Gut, Makler ist dann gefahren, Sabbel also allein in der Bude und muss mal nötig auf Toilette.
Ich hatte ja schon damit gerechnet, dass ich sicherlich das Bad putzen muss, aber ich habe wahrlich NICHT damit gerechnet, dass die Klobrille über und über mit eingetrockneten Urinflecken bedeckt war.
Aber wozu hatte ich Desinfektionstücher eingepackt?! Alles kein (großes) Problem also...

Auch im Gäste-WC wollte ich danach einmal die Toilette und das Waschbecken durchspülen.
Doch als ich den Toilettendeckel hochhob, erwischte mich fast das kalte Kotzen. Dort hatte jemand einen richtig fetten Schiss (tut mir leid^^) abgesetzt und nicht gespült.
Der Gestank war wirklich unerträglich und nach dem Spülen wurde es auch nur geringfügig besser.
Zu dem Zeitpunkt hätte ich am liebsten den Schlüssel einfach wieder abgegeben und den Mietvertrag verbrannt.
Zum Glück ist Chris dann bald von der Arbeit gekommen und konnte mich etwas aufmuntern.
Kurz danach, und mit einem Einkaufswagen voller Putzmittel, sah die Welt auch schon nicht mehr ganz so übel aus.